Presseberichte rund um den Muswiesenlauf

Aktuelle News und Presseberichte

Seibold siegt beim Muswiesenlauf 2016

2016

Fast 400 Läufer waren am Samstag bei der 33. Auflage des traditionellen Muswiesenlaufs am Start und sorgten damit für einen neuen Teilnehmerrekord. Den Hauptlauf über 10 Kilometer gewann einmal mehr der Crailsheimer Spitzenathlet Günter Seibold.

Erich Feil ahnte es schon im Vorfeld. „Das wird der größte Muswiesenlauf aller Zeiten“ mutmaßte der für Anmeldung und Zeitnahme verantwortliche Mitorganisator vom Turnverein Rot am See bei der Abschlussbesprechung des Orga-Teams am Freitagabend. 275 Anmeldungen lagen da bereits vor und „normalerweise kommen am Lauftag noch zwischen 100 und 150 Anmeldungen dazu“ rechnete Feil die voraussichtliche Starterzahl für Samstag hoch. Er sollte Recht behalten, denn mit 387 Startern - darunter über 140 Kindern – wurde die Starterzahl aus dem Vorjahr letztlich um rund 70 Läufer übertroffen. Zu verdanken ist dieser neue Rekord vor allem den örtlichen Schulen aus Rot am See und Brettheim (insgesamt 52 Starter) sowie dem Gymnasium Gerabronn (48 Starter). Neben vielen Schülern waren bei der starken Gerabronner Delegation erfreulicherweise auch einige Lehrer – angeführt von Rektor Jochen Uhrhan - mit am Start. Sportlich gesehen brachte der Zieleinlauf des 10 km-Hauptlaufs nichts Neues. Wie im Vorjahr lag Seriensieger Günter Seibold knapp eine Minute vor seinem Braunsbacher Konkurrenten Matthias Schwarz. Siegerin bei den Frauen wurde die junge Dinkelsbühlerin Constanze Pfanz, die im Sommer bereits den Seefestlauf in Lautenbach gewonnen hatte.

In Musdorf stand sie am Samstag zum ersten Mal an der Startlinie und ging ihren Premierenlauf mit jugendlicher Unbekümmertheit an. Über den Streckenverlauf hatte sie sich absichtlich keine großen Gedanken gemacht. „Ich schau mir die Strecke vorher nicht an und hab mich einfach überraschen lassen“ sagte die glückliche Gewinnerin nach dem Rennen. Von der starken Steigung zwischen Kilometer drei und vier war Pfanz dann zwar doch einigermaßen beeindruckt, ließ sich dadurch aber nicht aus dem Rhythmus bringen. Sehr zufrieden zeigte sich die junge Fränkin mit der Organisation der Laufveranstaltung und hatte zum Schluss auch noch ein kleines Lob für die Verantwortlichen des TV Rot am See übrig. „Habt ihr gut gemacht hier“ grinste die stolze Siegerin und machte sich mit ihrem gewonnenen Pokal unter dem Arm auf den Heimweg. 


Vor einer großen Zuschauerkulisse gingen zuvor am frühen Nachmittag die Kinder- und Jugendläufe über die Bühne. Trotz einiger vereinzelter Regentropfen ließen sich die Kids – lautstark angefeuert von den vielen Zuschauern – den Spaß nicht verderben und rannten mit großem Ehrgeiz um die Wette. Tolle Zeiten erreichten beispielsweise Henning Scholl (U14) von der TSG Schwäbisch Hall in 9:09 Minuten und der Schrozberger Joshua Klöpfer (9:40 Min.)) über 2.500 Meter. Bei den Mädchen schafften in der Klasse U14 Emilia Binnig (TSG Schwäbisch Hall) und Jule Wagner (Gymnasium Gerabronn) ebenfalls Laufergebnisse unter zehn Minuten. Einen neuen Streckenrekord in der Altersklasse U10 stellte Noah Petzel aus Rot am See auf, der für die 1.000-Meter-Runde gerade mal 3:49 Minuten brauchte und damit seinen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigte. (Bericht Frank Maier)

Seibold und Schwarz beim 10km Hauptlauf

2015

Revanche geglückt: Mit einer überzeugenden Vorstellung distanziert Günter Seibold (TSV Crailsheim) beim Muswiesenlauf den Vorjahressieger Matthias Schwarz um über 50 Sekunden. Titelverteidiger Matthias Schwarz ist nach dem Rennen keinesfalls enttäuscht und nimmt die klare Niederlage sportlich: "Günter hat zwischen Kilometer zwei und vier gleich richtig Tempo gemacht. Das war mir da schon etwas zu schnell", analysierte der Vorjahressieger.

Mit dieser Taktik liegt der erfahrene Seibold goldrichtig. Insgeheim hatte er wohl schon vor dem Rennen mit einem solchen Ausgang gerechnet. "Ich bin es ja gewohnt, gegen ihn zu verlieren", sagte der Braunsbacher bei der Siegerehrung mit einem Augenzwinkern. Für den 48-jährigen Günter Seibold ist es der siebte Muswiesenlauf-Triumph allein in den letzten zehn Jahren.

Ein beherztes Rennen lief knapp zwei Stunden zuvor auch Noah Petzel aus Rot am See. Zum ersten Mal überhaupt beim Muswiesenlauf dabei, raste der Siebenjährige in seinem roten T-Shirt nach dem Startschuss los und hatte schon an der 500-Meter-Wendemarke rund 15 Meter Vorsprung auf die Konkurrenz. "Das ist viel zu schnell", unkte sein überraschter Vater Harry Petzel. Er hatte Bedenken, sein Sprössling könne das hohe Anfangstempo nicht bis zum Schluss durchhalten.

Seinen gut gemeinten Zuruf "Lauf nicht so schnell" hatte Noah - inzwischen schon auf dem Rückweg - überhört. Wenig später bog er auf die Zielgerade ein und überquerte in einer Zeit von 4:05 Minuten als Erster die Ziellinie. Wesentlich knapper war der Einlauf bei den Mädchen. Nur eine Sekunde lag Pia Köber (Gemeinschaftsschule Rot am See) im Ziel vor Paula Beck vom TSV Crailsheim.

Topleistungen lieferten auch die Schweizer Leichtathletin Daniela Tarnutzer mit einer Zeit von 39:11 Minuten über 10 Kilometer sowie Kathrin Lehnert (TSV Crailsheim) über die 5-Kilometer-Strecke (20:20 Minuten) ab. Deutliche Siege heimsten bei den U12 über 2500 Meter Nicolas Rummel und Jule Wagner (beide Gymnasium Gerabronn) ein. Mia Lang (Gemeinschaftsschule Rot am See) dominierte den 1000-Meter-Lauf in der Altersklasse U10 in 3:54 Minuten.

Zufriedene Gesichter machten die Organisatoren des Turnvereins Rot am See: Fast 320 Starter wurden beim Muswiesenlauf verzeichnet, das sind rund 50 Läufer mehr als noch im Vorjahr.

(Quelle.. SWP)

Schwarz siegt beim Muswiesenlauf 2014

2014

Tollen Laufsport mit spannenden Rennen gab es bei der 31. Auflage des Muswiesenlaufes zu bestaunen. Vor allem der knappe Zieleinlauf beim 10.000-Meter-Hauptlauf zwischen Sieger Stefan Schwarz und Muswiesenlauflegende Günter Seibold hatte es in sich und begeisterte die zahlreichen Zuschauer.  Klasse Leistungen, hart umkämpfte Positionskämpfe und nicht zuletzt große Emotionen: Der traditionsreiche Muswiesenlauf bot auch heuer wieder faszinierenden Sport in all seinen Facetten. Bereits bei den Kinder- und Jugendläufen herrschte bei den teilnehmenden Kids gespannte Stimmung vor dem erlösenden Startschuss durch den TVR-Vorsitzenden Gerd Köber, der die Kleinsten, untermalt von lautstarken Anfeuerungsrufen der Eltern, Großeltern und Freunde auf die einen Kilometer lange Strecke schickte. Am schnellsten erreichten bei den Buben Max Schmeißer aus Markelsheim und bei den Mädchen Salome Kochendörfer von der TSG Kirchberg die Ziellinie; bei der Jugend U10 siegten Tim Windsheimer (TSV Crailsheim) und Mia Lang vom TV Rot am See. Eine Strecke von 2.500 Metern hatten die Altersklassen U12 und U14 zu bewältigen. Jule Wagner (Gymnasium Gerabronn) verteidigte dabei bei der U12 ihren Titel aus dem Vorjahr und ließ in starken 10:13 Minuten mit Daniel Maier auch den schnellsten Jungen hinter sich. Ein spannendes Duell lieferten sich in der Altersklasse U14 der Öhringer Till Federolf und der Mosbacher Nico Hüttner, die beide glänzende Zeiten von unter 9:30 Minuten erreichten, mit dem besseren Ende für Federolf.

Lea Kochendörfer (SV Tiefenbach) reichte bei den U14-Mädels eine Zeit von 11:40 Minuten für Platz eins. Die neu eingeführten Jugendläufe der U16 über eine Distanz von 5.000 Metern entschieden Patrick Brenner (TV Bad Mergentheim) und Teresa Rosenitsch (LG Hohenlohe) für sich. Über die gleiche Strecke gewannen bei den U18 der Ansbacher Florian Wiehl und Susanne Vollmann vom TSV Ilshofen. Lokalmatador Benedikt Schurr vom TV Rot am See gewann wie im Vorjahr den Jedermannlauf über 5.000 Meter in herausragenden 17:43 Minuten. Platz zwei sicherte sich der Ansbacher Stefan Schwager. Ihrer Favoritenrolle gerecht wurde auch die junge Crailsheimerin Kathrin Lehnert, die die Damenkonkurrenz in 21:49 Minuten für sich entschied. Für den Braunsbacher Stefan Schwarz, vor zwei Wochen bereits Sieger des 10km-Laufes in Blaufelden, war es im Übrigen der erste Sieg beim Hauptlauf auf der Muswiese. Die Gewinnerin bei den Damen, Sigrid Gramm von den Optima Runners, konnte heuer dagegen nach 2012 bereits den zweiten Muswiesensieg ihrer Läuferkarriere feiern. Zufriedene Gesichter gab es auch bei den Organisatoren des Turnvereins Rot am See. Mit rund 270 Startern wurde wieder eine stattliche Teilnehmerzahl erreicht und der Ablauf der Laufveranstaltung ging dank vieler ehrenamtlicher Helfer nahezu reibungslos über die Bühne. Die Muswiesenwirtschaft Hofburg als zentralen Anlaufpunkt zu installieren erwies sich als ebenso kluge Entscheidung wie der an den Rand des Ausstellungsgeländes verlegte Start- und Zielbereich. Beide Änderungen wurden sowohl von den Läufern als auch den Zuschauern sehr positiv aufgenommen.